Basisdemokratie ALS Zivile Intervention: Der Partizipationsanspruch Der Neuen Sozialen Bewegungen Ralf Vandamme

ISBN: 9783663093411

Published: January 6th 2013

Paperback

232 pages


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Basisdemokratie ALS Zivile Intervention: Der Partizipationsanspruch Der Neuen Sozialen Bewegungen  by  Ralf Vandamme

Basisdemokratie ALS Zivile Intervention: Der Partizipationsanspruch Der Neuen Sozialen Bewegungen by Ralf Vandamme
January 6th 2013 | Paperback | PDF, EPUB, FB2, DjVu, audiobook, mp3, ZIP | 232 pages | ISBN: 9783663093411 | 6.20 Mb

Ausgangsfrage Die vorliegende Arbeit entstand aus der Frage, worin die demokratietheo retisch relevante Besonderheit des in der politischen Debatte wie in der wissenschaftlichen Literatur verwendeten Begriffs Basisdemokratie be stehe. DieMoreAusgangsfrage Die vorliegende Arbeit entstand aus der Frage, worin die demokratietheo retisch relevante Besonderheit des in der politischen Debatte wie in der wissenschaftlichen Literatur verwendeten Begriffs Basisdemokratie be stehe.

Die diesbezugliche Ausgangshypothese lautete, dass basisdemokrati sche Partizipation ein spezifischer Versuch sei, in gesellschaftsdeterminie renden Fragen direkt-demokratische Willensbildungprozesse durchzusetzen - ohne damit jedoch den vorhandenen institutionellen Rahmen infrage zu stellen.

Basisdemokratie wird dieser Hypothese zufolge nicht als rein bin nenorganisatorisches Modell, sondern als gesellschaftspolitisch erweiteter Partizipationsanspruch verstanden. Die vorliegende Arbeit fragt deshalb da nach, wie Basisinitiativen, die von den Folgen strittiger politischer Entscheidungen betroffen waren, durch zivile Interventionen allgemeine Willensbildungsprozesse initiierten. In den dabei entwickelten demokrati schen Handlungsmaximen vermutet die vorliegende Arbeit nicht nur einen potentiellen Revitalisierungseffekt auf die demokratische Kultur eines Gemeinwesens, sondern auch die demokratietheoretische Bedeutung von Basisdemokratie als ziviler Intervention.

Problemaufriss Als 1980 von Neuen sozialen Bewegungen (NsB) und grun-alternativen Wahlbundnissen die Partei DIE GRUNEN gegrundet wurde, nahm man in das Programm vier Prinzipien aus der gemeinsamen politischen Erfahrung auf: Die neue Partei sollte okologisch, sozial, gewaltfrei und basisdemokra 1 tisch sein. Damit machte die Grune Partei einen Begriff bekannt, der zuvor bereits in den Bewegungen verpflichtende Bedeutung hatte: alle im Namen der Bewegungen mit politischen Institutionen gefuhrten Verhandlungen hatten mit der Bewegungsbasis abgesprochen und somit basisdemokratisch Der Wortlaut der Erklarung der Grunen Bundespartei zur Basisdemokratie findet sich im Anhang 13 legitimiert zu sein.

Basisdemokratie wurde zum entscheidenden Ge staltungsprinzip bewegungsgeleiteter Politi



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